Stiftung ear

Benutzer­freund­lichkeit statt Büro­kratie

Die Stiftung ear ist die offizielle Registrierungs- und Kontroll­­instanz nach dem ElektroG und über­wacht die Einhaltung der gesetz­lichen Pflichten von Elektro- und Elektronik­­geräte­­herstellern in Deutsch­land. Sie stellt sicher, dass Alt­geräte rechts­konform entsorgt und wieder­verwertet werden.

Kunde
Stiftung elektro-altgeräte register
Branche
Stiftung
Leistungen
Website-Relaunch (TYPO3)

Weniger ist mehr: Struktur anstelle von Überforderung

  • (01) Umfang reduzieren

    Die alte Website der Stiftung ear war mit über 350 relevanten Unter­seiten super umfang­reich und unübersichtlich. Wichtige Inhalte waren nicht gebündelt auffindbar und zudem in verschiedensten Medien­formaten aufbereitet: Von PDFs, reinen Text­ansammlungen, Grafiken, Bildern über Videos bis hin zu externen Links oder eingebetteten iFrames. Dies erschwerte es den Nutzern, sich schnell auf der Seite orientieren und vor allem, die für sie relevanten Informationen finden zu können.

    Unser Ziel: Inhalte besser clustern und für die User zugänglich machen!

  • (02) Komplexität minimieren

    Als zentrale Plattform für Informationen rund um die Umsetzung des Elektro- und Elektronik­­geräte­­gesetz (ElektroG) sowie des Batterie­gesetzes (BattG) musste die Website eine Viel­zahl gesetzlicher Vorgaben abbilden. Die Inhalte waren oft von fach­licher, büro­­kratischer Sprache geprägt, die es insbesondere kleinen Unter­nehmen oder neuen Markt­teil­nehmern erschwerte, ihre spezifischen Pflichten und Aufgaben zu verstehen.

    Unser Ziel: Themen & Inhalte strukturieren und logisch zusammen­fassen

  • (03) Fokus auf Nutzer­zentrierung

    Die alte Website war primär aus der internen Perspektive der Organisation aufgebaut und weniger an den tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet. So wussten Besucher oft nicht, wo Sie relevante Informationen finden bzw. Ihre Anliegen bearbeiten können. Das führte zu einer enorm hohen Anzahl an First-Level-Support Anfragen. Die Service­kommunikation war so schwierig und die Belastung für das Service-Team sehr hoch. Und klar: Es herrschte Unzufriedenheit bei den Antrags­stellern und Website­besuchern.

  • (04) Unser Ziel: Die Website aus Nutzer­sicht denken

    Auf einen Blick – unsere Ausgangs­situation:

    • Riesiger Umfang der Website: über 350 (relevante) Unter­seiten zur Informations­beschaffung
    • Viele Medien­formate: Text, Videos, Bilder, Grafiken, PDFs, News­letter, Statistiken, externe Links etc. erschweren die Übersichtlichkeit der Informationen
    • Komplexität des Themas: Umsetzung von europäischen Gesetzen
    • Komplizierte Sprache & Fokus auf Inhalte und nicht auf Anwendungs­fälle und Zielgruppen
    • Intensive Service- und Support­kommunikation durch viele offene Fragen

Use Cases als Basis für eine nutzer­orientierte Website

  • (01) Konzeption & Work­shops – Definition der Use Cases & Ziel­gruppen

    Wir starteten mit einer detaillierten Analyse. Wir wollten die Dinge identifizieren, die bereits gut funktionieren und die Dinge, die wir verbessern müssen. Das funktioniert am besten mit User-Testings: „Die effektivste Methode, um heraus­zufinden, wie man Produkte verbessern kann, ist Menschen dabei zu beobachten, wie sie diese Produkte verwenden“.

    Getreu diesem Motto haben wir User-Tests auf der alten Website durch­geführt. Dabei wurden typische Nutzungs­szenarien simuliert, um zu analysieren, an welchen Stellen Website-Besucher scheitern und welche Hürden sie daran hinderten, ihre Anliegen zu erledigen oder sich Informationen zu beschaffen. Ergänzend haben wir in Workshop-Formaten mit dem ear-Team ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Ziel­gruppen und ihre spezifischen Bedürfnisse gewonnen. Auf dieser Grund­lage konnten wir die neue Informations­architektur der ear-Website denken.

    Von einer komplexen Infoplattform zur „Befähigungs-Website“

    Das war quasi unser Leit­motiv und mit folgenden Ansätzen ging es in die Konzeption:

    • Die Start­seite als zentralen Einstiegs­punkt nutzen:
      Wir starten direkt mit der Frage „Was möchten Sie erledigen?“ und führen durch die statistisch häufigsten und wichtigsten Aufgaben, die man als User erfüllen muss
    • Themen­welten als inhaltliche Zweit­struktur:
      Wer sein Anliegen nicht kennt, kann sich mithilfe der Themenwelten orientieren und in seine jeweilige „Besucher-Rolle“ eintauchen
    • Anleitungen als Kern der Website:
      Statt unstrukturierter Informationen werden konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen bereitgestellt, die Nutzer durch ihre Prozesse führen
  • (02) Wireframes & Seiten-Architektur – Definition der Use Cases & Ziel­gruppen

    Nachdem die grund­legende Struktur definiert war, entstanden erste Wire­frames, um die Hierarchie und Nutzer­führung zu optimieren. Die Menü­struktur wurde reduziert, sodass Besucher ohne Umwege zu den wichtigsten Inhalten gelangen. Gleich­zeitig wurden die Seiten logisch miteinander verknüpft, um eine intuitive Navigation zu ermöglichen.

    Außerdem haben wir unnötige Navigations­ebenen eliminiert und eine gezielte visuelle Führung entwickelt, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Besucher orientiert.

  • (03) Webdesign

    Auf Basis der Wire­frames und der Inhalte wurde das Screen­design entwickelt, das die Nutzer­freundlichkeit weiter stärkt: Die Gestaltung ist klar, reduziert und lenkt den Fokus gezielt auf die wichtigsten Inhalts­elemente. Helle Flächen, gut lesbare Typo­grafie und gezielte Akzent­farben unterstützen die Navigation. Das Ergebnis ist ein modernes, seriöses und leicht verständliches Web­design.

    Das Design basiert auf der bestehenden Corporate Identity der ear-Stiftung, wurde jedoch für eine moderne Web­darstellung optimiert. Die Schrift­arten Myriad Pro (Überschriften) und Open Sans (Fließtext) gewähr­leisten eine hohe Les­barkeit. Das Farb­system wurde erweitert, um eine klarere Nutzer­führung entlang der Zielgruppen zu ermöglichen, wobei der markante Blauton der ear-Stiftung als Basis erhalten blieb.

  • (04) Programmierung

    Die Website wurde mit TYPO3 entwickelt, um die komplexen Anforder­ungen der ear-Stiftung an Sicher­heit, Skalier­barkeit und lang­fristiger Stabilität zu erfüllen. Trotz der strengen IT-Richt­linien und Sicher­heits­mechanismen konnte eine moderne, funktionale Website umgesetzt werden.

    Zu den technischen Highlights gehören:

  • Auf den Punkt – die wichtigsten Leitprinzipien der neuen Website:

    • Befähigungs­plattform statt reine Informations­seite
    • Klare Führung der Nutzer durch Use Cases
    • Entlastung der Service-Kommunikation durch klare digitale Anleitungen

Eine Website, die statt Fragen Antworten liefert

Von Anfang an strategisch gedacht, aufwendig durch Use-Cases analysiert und über Wochen in gemeinsamer Arbeit mit Verant­wortlichen auf Kunden­seite konzipiert, konnten wir die Strukturen, Prozesse und die Kommunikations­strategie der Stiftung ear sehr gut verstehen und auf das Leitmotiv - Von der komplexen Info­plattform zur „Befähigungs-Website“ – hinarbeiten.

Die enge Zusammen­arbeit, gerade mit den Entscheidern und das Commitment des Managements für die neue Website waren gold­wert und sorgte auch in kritischen Projekt­phasen für schnelle Entscheidungen.

Die letzte Heraus­forderung war schließlich der Go-Live Prozess selbst. Insgesamt fünf verschiedene Player waren bei server­seitigem Setup, Imple­mentierung von Daten­banken und tech­nischen Features mit im Boot. Doch auch hier wurde das Tempo hoch­gehalten und durch konsequentes „Mehr-Augen-Prinzip“ die Qualität sicher­gestellt. Am Ende stand dann nach knapp 14 Monaten Projekt­phase das gewünschte und erarbeitete Ergebnis: eine moderne, nutzer­freundliche Website, die Informationen strukturiert bereit­stellt und Nutzer gezielt durch ihre Prozesse führt.

Das Ergebnis nach dem Go-live kann sich auf jeden Fall sehen lassen:

Neben positivem Feedback von Nutzern sowie dem Auftrag­geber lässt sich vor allem fest­halten: Die Support-Anfragen reduzieren sich und der First-Level-Support spürte bereits in den ersten Wochen nach Go-Live eine deutliche Verbesserung!

Liebe Stiftung ear, vielen Dank für euer Vertrauen in unsere Arbeit!

Sie haben noch nicht genug? Wir haben noch mehr für Sie.

CLLB Rechts­anwälte

Zusammen­arbeit seit über 12 Jahren im Bereich Lead­generierung, Design und Digitales.

generic.de

Konzept, Web­design & Entwicklung für eine Software-Company aus Karlsruhe.

Wie wäre es mit einem (weiteren) ausgezeichneten & preisgekrönten Projekt für Sie?